Stärkende Hände - Über das Logo der Stiftung

 

Die "Hildegard und Paul Damhorst Stiftung" verdankt sich der Initiative zweier Menschen, die dauerhaft behinderten und hilfsbedürftigen Menschen Rückenstärkung schenken und Freude bereiten möchten. Als Eltern dreier behinderter Söhne ist die Idee der Stiftung quasi aus ihrer Lebensaufgabe gewachsen.

 

Deshalb ist das Logo, das Erkennungsbild der Stiftung keine Grafik, sondern ein Foto – ein Bild mit den Händen der Stifter, sehr persönlich und doch diskret. Denn das Ehepaar stellt die Stiftung ins Blickfeld, nicht sich. Der eindrücklichen Geste nimmt das nichts – sie sagt: Beide haben sich ein Leben lang gegenseitig gestärkt.

 

Ein Paar Hände – die Hände eines Paares. Sie halten einander, geben sich gegenseitig Halt und schenken sich Kraft. Was mit verliebtem Händchen-Halten begonnen hatte, mündete in das Treue-Versprechen, Hand in Hand durchs Leben zu gehen – in guten und in weniger guten Tagen.

 

Drei behinderten Söhnen eine möglichst selbstbestimmte Lebensperspektive zu eröffnen, das erforderte kräftezehrendes Zupacken, aber auch alle Zärtlichkeiten, die Hände aussenden können. Das hohe Maß an familiärer Verantwortung formte Pläne für eine Stiftung der helfenden Hände.

 

Die Lebensaufgabe als Eltern hat die Hände gezeichnet: alltägliches Zupacken ebenso wie ein gemeinsam aufmunternder Händedruck. Die Söhne schließlich aus der familiären Geborgenheit in eigenständige Wohnsituationen zu entlassen, bedeutete für das Ehepaar kein Hände-in-den-Schoß-Legen.

 

Nachdem die Söhne abgesichert waren, galt die Sorge der Eltern anderen behinderten und benachteiligten Menschen. Für sie soll die Stiftung handeln. Das verstehen die Stifter unter christlicher Verantwortung: "Versag keine Wohltat dem, der sie braucht, wenn es in deiner Hand liegt, Gutes zu tun." (Sprüche 3,27)