Idee und Ziele der Stiftung

 

Menschen mit Behinderung mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen; Menschen mit Behinderung attraktive Freizeit-Erlebnisse eröffnen; Menschen mit Behinderung geistliche Impulse schenken; Menschen mit Behinderung dann unterstützen, wenn andere Leistungsträger keine Mittel beitragen können: Das sind die Ziele der Hildegard und Paul Damhorst Stiftung.

 

Das Ehepaar drückt es so aus: "Erstes Ziel der Stiftung soll sein, behinderten Menschen mehr Lebensfreude zu verschaffen. Dazu gehören insbesondere Leistungen zur Freizeitbeschäftigung und eine gute Gestaltung des Sonntags."

 

Gewachsen ist die Idee zur Stiftung aus der Lebenserfahrung beider Stifter bei der Erziehung ihrer drei behinderten Söhne Christoph, Benedikt und Gregor. Durch diese kräftezehrende Aufgabe haben Hildegard und Paul Damhorst Tag für Tag erfahren, wo der Schuh drückt, wo die institutionelle Förderung an Grenzen stößt. In ihrem Stifter-Brief beschreiben sie dies eindrucksvoll.

 

Entscheidung aus christlicher Verantwortung

Über Jahre hat das Stifter-Ehepaar beobachtet, wann ungeachtet öffentlicher Finanzierung Lücken und Defizite bleiben: "Während sich Staat und Gesellschaft vorrangig um Unterbringung und Beschäftigung kümmern, zielt der Stiftungs-Zweck vor allem auf Impulse zur Freizeitgestaltung behinderter Menschen."

 

Entsprechend dem Wohn- und Lebensumfeld der Stifter-Familie konzentriert sich der Wirkungsbereich der Stiftung auf die Stadt Münster und das Münsterland.

 

Als engagierte Katholiken war es dem Stifter-Ehepaar wichtig, eine kirchliche Stiftung einzurichten. Dankbar blicken Hildegard und Paul Damhorst zurück: "Der Glaube hat uns Kraft gegeben." Ihre Stiftung ist die erste mit einer speziellen Ausrichtung für Menschen mit Behinderung im Regierungsbezirk Münster.